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EIN KREUZWEG DER KULTUREN

 

Rhodos liegt in der südöstlichen Ägäis und ist Teil der Dodekanes Inselgruppe zwischen Kreta und Kleinasien. Mit einer Fläche von 1,400 qkm, ist es eine der größten griechischen Inseln. Seine Landschaft besteht hauptsächlich aus Hügeln und niedrigen Gebirgen, meist durch Pinienbäume bedeckt. Rhodos war schon während der antiken hellenistischen, byzantischen und nach-byzantinischen Perioden von historischer Bedeutung. Es besitzt möglicherweise eine der besten subtropischen Klimazonen mit über 300 Sonnentagen jährlich. Die leichten Regenperioden beschränken sich meist auf die Monate zwischen November und März. Es herrschen das ganze Jahr hindurch milde Temperaturen.

 

Obwohl Rhodos über tausende von Jahren von Griechen bewohnt war, ist es erst seit 1947 wieder unter griechischer Herrschaft. Um c.a 300 v.Chr. kam Rhodos unter römische Herrschaft und wurde in dieser gehalten, bis zu dem Untergang des byzantinischen Reiches als die Römer Rhodos an die Johanniter, welche während des 13.-16. Jahrhunderts dies erbauten, was heutzutage als Altstadt  von Rhodos bekannt ist, verkauften.

 

Im Jahre 1908 hatten die ursprünglichen 12 Dodekanes Inseln eine Revolte gegen die Türkei, welche sie unter türkische Herrschaft setzte. Im Jahre 1912 übernahmen die Italiener die Herrschaft über Rhodos von den Türken. Während der der italienischen Besetzung, zwischen 1937-1940 fand die bedeutendste Erneuerung des durch die Johanniter erbauten Großmeisterpalast statt. 1947 trat Italien Rhodos wieder an Griechenland ab zu welcher Zeit es auch wieder offiziell mit dem Rest des Landes vereint war.

 

Heute ist die Altstandt von Rhodos die größte und besterhaltenste mittelalterliche Stadt der Welt und die Hauptsehenswürdigkeit der Insel. Die Altstadt vereint beides, das Mittelalterliche und das Moderne mit kulturellen Interessen, Einkaufsmöglichkeiten, Restaurants und Nachtleben von morgens bis spät in die Nacht. Während der Sommermonate versammeln sich Künstler hinter dem Festungsgraben neben dem Amboise-Tor um Portraits von Touristen zu zeichnen. Eine weitere Sehenswürdigkeit der Insel ist Lindos, eine der schönsten Stätten des antiken Mittelmeerraums, nicht nur wegen seiner gegenwärtigen Ruinen, aber auch wegen seiner natürlichen Lage. Ein Besuch dieser Akropolis überschreitet das, was herkommlicherweise als Besuch einer archäologischen Stätte gemeint ist. Weitere archäologische Sehenswürdigkeiten sind das antike Kamiros und Filerimos sowie die Quellen von Kalithea. In den Monaten Juli und August ist ein Ausflug zu dem Schmetterlingstal (Petaloudes) ein Muss. Der Duft des Storax-Baumes lockt hunderttausende Schmetterlinge jedes Jahr in diese gebirgige Region.